Aelis

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  • Student*innen HEdS: Aicha Dagnogo, Sandra Da Silva Gomes, Jaelle Dialundama
  • Student*innen HEIA: Théo Teixeira, Nirujan Visvarajah, Valentin Roch

Angehörige auf schwierige Situationen im Zusammenhang mit Essstörungen vorbereiten

Essstörungen, insbesondere die Bulimie, stellen ein grosses Problem für die öffentliche Gesundheit dar, dessen Prävalenz sowohl in der Schweiz als auch international zunimmt. Diese chronische Erkrankung betrifft etwa 1–2 % der Bevölkerung. Über die direkten Auswirkungen auf die an Bulimia nervosa leidenden Personen hinaus belasten diese Störungen das Umfeld stark, insbesondere die pflegenden Angehörigen, die mit einer erheblichen emotionalen, organisatorischen und sozialen Belastung konfrontiert sind, oft bei geringer Anerkennung und ohne strukturierte Unterstützung: Gefühl der Hilflosigkeit angesichts von Krisen, Schuldgefühle hinsichtlich der Rolle, die sie spielen oder nicht spielen, emotionale Erschöpfung und soziale Isolation sowie ein Mangel an praktischen und verlässlichen Ressourcen, um angemessen eingreifen zu können.

Die vorgeschlagene Lösung ist eine mobile App, die es pflegenden Angehörigen ermöglicht, in einer risikofreien Umgebung zu üben, ihr Kompetenzgefühl zu stärken und ihre Ängste angesichts realer Krisen abzubauen, während sie gleichzeitig eine strukturierte Unterstützung bietet, die zusätzlich zu einer professionellen Betreuung empfohlen oder genutzt werden kann. Zu diesem Zweck bietet die App vier Hauptfunktionen:

Lebenssituationen: Szenarien, um das Erkennen von Anzeichen und die Wahl der richtigen Reaktion zu üben

Richtige Reaktionen: eine Referenzseite, die auch in Stresssituationen schnell zugänglich ist

Tagebuch: ein persönlicher Bereich, um den eigenen Weg zu dokumentieren und Abstand zu gewinnen

Notfallkontakte: Nummern und Ressourcen, die mit einem Klick verfügbar sind

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